Braucht es einen islamischen Feminismus?

Reflexionen zwischen Theorie und Praxis.

Autor/innen

  • Lise Abid

DOI:

https://doi.org/10.34809/2025.01.36-61

Schlagwörter:

Islamischer Feminismus, post-kolonialer Feminismus, Koran-Exegese, islamische Reform-Denker*innen, weibliche Lesarten des Koran, female agency.

Abstract

Obwohl Frauenrechtsbewegungen in mehrheitlich muslimischen Gesellschaften eine mehr als 150-jährige Geschichte haben, hat sich der Begriff „islamischer Feminismus“ erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts etabliert. Dessen Theorie basiert auf dem Gleichheitsgrundsatz des Koran. 

Islamischer Feminismus ist auch Teil des postkolonialen Feminismus; viele Vertreter*innen haben einen transkulturellen Zugang entwickelt. Methoden der Exegese sind sowohl hermeneutisch als auch islamwissenschaftlich, wie die Suche nach Zielen und Zweck der Offenbarung (arab. maqāṣid aš-šarīʿa). Es werden Denkansätze maßgeblicher Autor*innen und Aktivist*innen diskutiert, wobei weibliche Handlungsinitiativen der Theorie manchmal voraus sind und innovative Wege zu Geschlechtergerechtigkeit zeigen können. 

Autor/innen-Biografie

  • Lise Abid

    Mag.a Dr.in Liselotte Abid ist Islamwissenschaftlerin und Journalistin. 

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Veröffentlicht

2025-12-17

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