Die maqāṣid als ein adäquates Mittel für die Reform des islamischen Familienrechts?

Eine kritische Diskussion von Adis Duderijas Argumenten.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.34809/2025.01.86-98

Schlagwörter:

Adis Duderija, maqāṣid aš-šarīʿa, Geschlechtergerechtigkeit, islamisches Familienrecht

Abstract

Die „Ziele der Scharia“ (maqāṣid aš-šarīʿa) werden von muslimischen Intellektuellen gegenwärtig als ein Ansatz betrachtet, um die islamischen Primärquellen geschlechtergerecht auszulegen. Dieser Fachartikel untersucht die Argumentation des australischen Islamwissenschaftlers Adis Duderija, wie sich mittels der maqāṣid das islamische Familienrecht an moderne Bedingungen anpassen lasse. Der Artikel zeigt auf, dass Duderijas Beitrag die gegenwärtige Reformdebatte des islamischen Familienrechts durchaus bereichert, zugleich jedoch zentrale Fragen, insbesondere zur konkreten Umsetzung seiner Vorschläge, offenbleiben.

Autor/innen-Biografie

  • Eva Kepplinger, Friedrich-Alexander-Universität/ Erlangen-Nürnberg

    Dr.in Eva Kepplinger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Islamisch-Religiöse 
    Studien der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Lehr- und 
    Forschungsschwerpunkte liegen in der islamischen Jurisprudenz, Ethik und im muslimischen 
    Reformdenken. Ein zentrales Thema ihrer Publikationen sind die Ziele der Scharia (maqāṣid aš-šarīʿa) 
    und deren Relevanz für ein zeitgemäßes Verständnis des Islams und seiner Quellen.

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Veröffentlicht

2025-12-17

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