Traumatherapie, Spiegelneurone und die heilsame Beziehung

Autor/innen

  • Karl-Klaus Madert

DOI:

https://doi.org/10.15135/2015.3.2.6-18

Abstract

Dieser Beitrag schließt an den Artikel „Trauma, Spiegelneurone, Selbstreferenz und der achtsame Therapeut“  (SFU Forschungsbulletin, Ausgabe 1/2015, S. 28-42) an. Der Heilungsprozess in der traumatherapeutischen Arbeit wird wesentlich unterstützt durch aktiven und mitfühlenden/empathischen Kontakt zwischen Therapeut/Therapeutin und Patient/Patientin. Der aktivierte Traumazustand des Patienten /der Patientin findet eine Resonanz im Spiegelneuronsystem des Therapeuten/der Therapeutin, so spiegelt sich die Lebendigkeit des Therapeuten/der Therapeutin im System des Patienten/der Patientin und kann von diesem/dieser als Ressourcenzustand in das körperliche Selbstkonzept eingebaut werden.

Autor/innen-Biografie

Karl-Klaus Madert

Dr. med. Karl-Klaus Madert, geb. 1951, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker nach C.G. Jung (DGAP), Weiterbilder, Lehr- und Kontrollanalytiker (BLÄK). Lehrtherapeut für Bioenergetische Analyse  (BLÄK, DVBA, MGBA). Traumatherapeut (DeGPT) und EMDR-Therapeut (EMDRIA). Feldenkrais®-Bewegungslehrer. Qigong-Lehrer. Zen-Schüler. In psychotherapeutischer Praxis in München niedergelassen.

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Veröffentlicht

2015-12-01

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