Wissenschaftliches Wissen im akademischen Sinne

Cartooment einer epistemologischen Formel

Autor*innen

  • Kurt Greiner Sigmund Freud Privatuniversität

DOI:

https://doi.org/10.15135/2020.8.1.84-86

Abstract

Der vorliegende Text ist kein Aufsatz, kein Artikel und auch kein Essay, sondern ein sogenanntes Cartooment. Mit diesem Neologismus ist eine neue wissenschaftliche Textsorte geboren, die sich durch ihre Brevität und Kompaktheit auszeichnet und sich wie folgt spezifizieren lässt: Die Begründung (Argument) einer Behauptung, einer These, einer Definition, einer Konzeptualisierung etc. unter vermittlungstechnischer Zuhilfenahme einer humoristischen Grafik (Cartoon) kann begriffsverdichtend als Cartooment bezeichnet werden (Cartoon + Argument = Cartooment). Eine zeitgemäße epistemologische (wissenschaftstheoretische) Formel besagt, dass wissenschaftliches Wissen im akademischen Sinne durch das Streben nach zwei Wissenszielen (A+B) charakterisiert ist. Sie lautet: Objektwissen(A) + Konstruktionswissen(B) = wissenschaftliches Wissen im akademischen Sinne (Siehe Cartoon). Dieses Postulat, das sich aus dem kulturkonstruktivistischen Denken (Wallner, 1992a, 1992b, 2002) herleiten lässt, soll nun in Form eines Cartooments erläutert werden. Dabei gilt es zunächst dasjenige zu thematisieren, was wissenschaftliches Wissen im Kern ausmacht, womit der Fokus bereits auf das 1. Wissensziel gerichtet ist: Objektwissen(A).

Literaturhinweise

Wallner, FG. (1992a). Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus. WUV, Wien.

Wallner, FG. (1992b). Wissenschaft in Reflexion. Braumüller, Wien.

Wallner, FG. (2002). Die Verwandlung der Wissenschaft. Vorlesungen zur Jahrtausendwende. Kovac Verlag, Hamburg.

Veröffentlicht

2020-06-30

Ausgabe

Rubrik

Artikel