Wozu streiten? Kommentar zur „Rieken/Datler-Kontroverse“

Autor/innen

  • Paolo Raile ARGE TripleCare InContact GmbH Verein Psychosocialis

DOI:

https://doi.org/10.15136/2016.3.1.18-28

Abstract

Die Professoren Datler und Rieken befinden sich in einer aktuellen Kontroverse, in der es vor allem um die Ausbildung und die Akademisierung der Psychotherapie geht. Diese Kontroverse ist jedoch aufgrund persönlicher Differenzen infolge der Spaltung des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie auch emotionaler Natur. Argumente, Missverständnisse, Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden im Lichte der historischen Entwicklung und der aktuellen Situation am Beispiel der Sigmund-Freud-Privatuniversität analysiert und kurz behandelt.

Autor/innen-Biografie

Paolo Raile, ARGE TripleCare InContact GmbH Verein Psychosocialis

Psychotherapeut i.A.u.S., Sozialarbeiter, Gründer und Leiter des Vereins Psychosocialis, Gesellschafter und Geschäftsführer der InContact GmbH, Initiator der Arbeitsgemeinschaft TripleCare

Literaturhinweise

Bruder-Bezzel, Almuth (1999). Geschichte der Individualpsychologie (2. Auflage). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Datler, Wilfried (1991). Was wir ererbt von unseren Vätern… Ein Plädoyer für Ambivalenz in unserer Beziehung zu Alfred Adler. In: Zeitschrift für Individualpsychologie, 16 (1), 29–38.

Datler, Wilfried (2015). Ist die Universität der rechte Ort für Psychotherapieausbildung und Psychotherapieforschung? Eine Replik auf Bernd Riekens „Überlegungen zur Akademisierung der Psychotherapie – am Beispiel der Sigmund Freud Privatuniversität Wien“ unter Berücksichtigung weiterer einschlägiger Veröffentlichungen. In: Zeitschrift für Individualpsychologie, 30 (2), 166–202.

Ellenberger, Henri (2005). Die Entdeckung des Unbewussten. Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung. Zürich: Diogenes Verlag.

Fischer, Gottfried (2008). Logik der Psychotherapie – Philosophische Grundlagen der Psychotherapiewissenschaft. Kröning: Asanger Verlag.

Goethe, Johann Wolfgang (1854). Faust. Eine Tragödie. Beide Theile in Einem Bande. Stuttgart und Tübingen: J. F. Cotta’scher Verlag.

Greiner, Kurt (2012). Standardisierter Therapieschulendialog (TSD). Therapieschulen-interdisziplinäre Grundlagenforschung an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien/Paris (SFU). Wien: Sigmund Freud Privatuniversitäts Verlag.

Gstach, Johannes & Brinskele, Herta (2005). Zur individualpsychologischen Identität – revisited. Eine neuerliche Analyse individualpsychologischer Literaturangaben. In: Zeitschrift für Individualpsychologie, 30 (2), 115–142.

Lehmkuhl, Gerd, Breuer, Ulla & Lehmkuhl, Ulrike (2005). Zwischen Adlers Erbe und psychoanalytischem Mainstream. Im Spiegel von Literaturzitaten in Abschlussarbeiten und individual-psychologischen Publikationen. In: Zeitschrift für Individualpsychologie, 30 (2), 143–150.

Rieken, Bernd (2016a). Universitäre Psychotherapieausbildung. Eine Kritik an Wilfried Datlers Kritik (ZfIP 2/2015). Zeitschrift für Individualpsychologie, 41 (3), 258–267.

Rieken, Bernd (2016b). Das Fachspezifikum Individualpsychologie an der Sigmund-Freud-Privatuniversität (SFU) und der Österreichische Verein für Individualpsychologie (ÖVIP). Anmerkungen zu einem Trennungsvorgang. Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie, 3 (1), i.D.

Downloads

Veröffentlicht

2016-07-05