Musiktherapie mit kriegstraumatisierten und geflüchteten Menschen

Autor/innen

  • Dr. Edith Wiesmüller Institut für Musiktherapie mdw

DOI:

https://doi.org/10.15136/2026.13.1.31-41

Abstract

Instrusive Erinnerungen sind eine typische Folge von Traumaereignissen, welche unter Hochstress abgelaufen sind und die Erlebnisqualität von zeitloser Gegenwart besitzen. Ebenso existiert das Trauma in Form von Körpererinnerungen. Erregungszustände und dysfunktionelle Bewegungen deuten auf Handlungsimpulse hin, die abgeschlossen werden sollen. Zwei Falldarstellungen über kriegstraumatisierte und geflüchtete Menschen im Einzelsetting zeigen im Hinblick auf kulturelle Hintergründe sowie traumabedingte Symptomatik musiktherapeutische Strategien zu kognitiv-emotionalen und sensomotorischen Verarbeitungsweisen auf, die zur psychischen Stabilisierung beitragen.

Schlüsselbegriffe: traumaorientierte Musiktherapie - kriegstraumatisierte geflüchtete Menschen - interkulturelle Kompetenz - intrusive Erinnerungen - dysfunktionelle Bewegungsimpulse

Autor/innen-Biografie

  • Dr. Edith Wiesmüller, Institut für Musiktherapie mdw

    Edith Wiesmüller, Mag.art. Dr. sc. mus.

    Musiktherapeutin, zertifizierte Traumatherapeutin. Klinisch musiktherapeutische Arbeit in der Erwachsenenpsychiatrie Klinik Penzing (2002-2023) und Klinik Ottakring (seit 2023).

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Veröffentlicht

2026-07-17